Yeah, das Semester hat wieder angefangen, das heißt auch wieder jede Woche Kontrabass, wie auch schon im letzten Semester mit Philipp Beckonert im Wechsel. Hier die Playlist zur ersten Show vom 14.04.2010!
01 Big Boi - Shutterbugg
02 Gil Scott-Heron feat. Nas - New York Is Killing Me (Remix)
03 Redman - Big Girlz 2010
04 Declaime & Georgia Anne Muldrow feat. Kool G Rap, Black Milk & LMNO - Heaven Or Hell
05 Gorillaz feat. Gruff Rhyz & De La Soul - Superfast Jellyfish
06 Meth, Ghost, Rae - Dangerous
07 Ty feat. Erik Rico - Me
08 Common Sense - I Used To Love H.E.R. (DJ Odys Remix)
09 Copywrite feat. Middle Distance Runner - Forever And A Day
10 John Robinson feat. Lewis Parker - A Place Called Home / The Big Picture
11 Declaime & Georgia Anne Muldrow feat. Kazi - Connect Game
12 Gorillaz feat. MF Doom - November Has Come
13 Bodega Man - Lucy
14 Moka Only - Felt Before
Donnerstag, 15. April 2010
Sonntag, 28. März 2010
Kaki King im Gleis 22
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Livegeschichten
Sonntag, 14. März 2010
Sonntag, 7. März 2010
Declaime & Georgia Anne Muldrow - Someothaship
Irgendwo im Weltall gleitet das Hip Hop-Mutterschiff durch Raum und Zeit. Direkt daneben, im Schatten, schwebt ein anderes, merkwürdiges Schiff. Wie es heißt, weiß man nicht. Deswegen nennt man es schlicht „Someothaship“. Die Insassen stammen vom Planeten Stones Throw, in dem sich das Leben vor allem in verrauchten Kellern zwischen analogen Instrumenten, obskuren Samplern und alten, verstaubten Platten abspielt.Declaime und Georgia Anne Muldrow lenken die Kiste auf ihrer Reise durch das Paralleluniversum, und sie haben Gäste an Bord. Zusammen mit einer illustren Schar an überaus fähigen Gastrappern bescheren sie uns dieser Tage den neuesten Wurf aus dem Stones Throw-Lager. Connoisseure werden gleich beim ersten Track wissend nicken, alle anderen brauchen höchstens drei Minuten, um in den Vibe zu kommen, der so bezeichnend für das kalifornische Label geworden ist. Der Überproduzent und Liebling des Hauses Madlib hat auch hier seine Spuren hinterlassen, auch wenn er selber nicht in Erscheinung tritt. Der Großteil der Produktionen geht stattdessen auf das Konto von Georgia Anne Muldrow, der First Lady der Stones Throw-Brigade, und die hat ihre Hausaufgaben gemacht. Dicke, blubbernde Basslines, Funk- und Jazzzitate en masse, holprige, leicht verzogene Drums, und eine gehörige Portion Kiffer-Vibe dominieren die Platte. Die Gastproduzenten Black Milk, Oddissee und Flying Lotus reihen sich da, wen wundert’s, perfekt ein. Wohlfühlmusik also für Freunde des Genres.
Dazu rappt und singt Georgia Anne, während Declaime seine gewohnt verrauchten Weisheiten zum Besten gibt, die auch hier wieder der ein oder anderen Verschwörungstheorie nicht abgeneigt sind. Man muss ihn mögen, sein quäkiges Organ, seine holprige Art zu rappen, aber wer das gut findet, bekommt erstklassiges Declaime-Futter. Der Rest kann sich mit den weiteren, unbestreitbar vorhandenen Qualitäten der Platte begnügen. Und außerdem gibt es genug Gastauftritte von überaus talentierten Kollegen: Kazi, Medaphoar, Rapper Big Pooh, Prince Po, Kool G Rap, LMNO, Black Milk – die können alle was und zeigen das auch.
Allen voran aber marschiert Wunderkind Muldrow, die auf ganzer Linie überzeugt, egal ob hinterm Mic oder auf der Produzentenseite. Kopfnickerbeats mit traditionalistischen, melancholischen Piano-Samples wie bei „Connect Game“ kann sie genauso wie den Slow Motion-Funk von „Get Up GoGo“. Das unendlich relaxte „Endure“ kommt dazu mit einem Westcoast-Synthie der alten Schule daher, der Dr. Dre damals gut gestanden hätte, das großartige „Heaven Or Hell“ baut mit seinem minimalistisch perkussiven Beat eine angenehm bedrohliche Stimmung auf. Hier sind auch die Vocals on point, LMNO von den Visionaries hat einen hervorragenden Gastauftritt, Black Milk und Oldschool-Legende Kool G Rap hauen gut rein, und Muldrow liefert auch ordentlich ab.
Bei “Boogie” gibt’s dann noch eine Portion Empowerment, egal wie schlecht es gerade läuft, egal ob die Mieten und die Steuern erhöht werden, denn den Funk gibt’s bei Declaime und Muldrow gratis: „I can make you boogie, if you want me to!“ verspricht sie. Und ganz am Ende, nach 45 Minuten verkifftem Zeitlupenfunk und einer ordentlichen Portion Kopfnickerbeats, spricht Declaime den Segen über die Passagiere des Someothaship: „May the funk set you free! May you be all you can be! May you be a better you, let the light shine through and through!“ Word.
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Gute Musik
Sonntag, 28. Februar 2010
Culcha Candela im Skaters Palace
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Livegeschichten
Donnerstag, 18. Februar 2010
Friska Viljor im Gleis 22
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Livegeschichten
Montag, 15. Februar 2010
RA, JMT, Talib Kweli - Monster Of Rap im Skaters Palace
Normalerweise sollte man sich vor voreiligen Schlüssen hüten – wer kann im Februar schon sagen, was der Rest des Jahres bringt? Doch wer das Monsters Of Rap-Festival jetzt schon zum Konzertereignis des noch jungen Jahres erklärt, lehnt sich sicher nicht allzu weit aus dem Fenster. Zumindest für Hip Hop-Fans ist dieser Abend ein Pflichttermin – RA The Rugged Man, Jedi Mind Tricks und Talib Kweli, allesamt gestandene Rap-Veteranen, an einem Abend auf ein und derselben Bühne, das kommt nicht alle Tage vor. Dazu ein Aufwärmprogramm, das mit Fashawn, Blu & Exile und Diamond District gleich drei gefeierte Newcomer-Acts zu bieten hat – kein Wunder, dass der Skaters Palace am Samstagabend aus allen Nähten platzt.
Fünf Stunden Programm sind geplant, da heißt es Kräfte einteilen. Doch spätestens beim Auftritt von Rap-Rüpel RA The Rugged Man lassen die rund 1500 Fans alle Hemmungen fallen. RA tobt über die Bühne wie ein Berserker, zeigt seinen haarigen, dicken Bauch und flirtet mit den Mädels – die Frauen lieben ihn, „because isch bin eine Casanova!“, wie er erklärt. Aber aufgepasst: wer bei ihm in der ersten Reihe steht, muss mit allem rechnen. RA ist eine Rohnatur, unberechenbar und verrückt, aber heute dominiert der Spaß – das einzig Verrückte sind seine endlos-atemlosen Reimketten, die er wie Maschinengewehrsalven auf die Fans abfeuert. Ein Bad in der Menge bildet den krönen Abschluss, bevor Jedi Mind Tricks die Kontrolle übernehmen.



Das Intro der Show weist mit Heavy Metal-Gitarren den Weg in die düstere, böse Welt der Underground-Helden aus Philadelphia. Mit Reibeisenstimmen und bösen Blicken läuten sie das Ende der Welt ein, so möchte man meinen, und bei Hits wie „Retaliation“ oder „Heavenly Divine“ bebt der Boden der Halle in der Tat Armageddon-verdächtig.




Doch die Stützpfeiler halten, und so kann Talib Kweli die aufgeheizte Menge endgültig in die Extase führen. Wer Angst hat, dass Talib der rohen Energie seiner Vorgänger nichts entgegenzusetzen hat, wird schnell eines besseren belehrt: gleich der Opener „Move Something“ macht die Verhältnisse klar. Talib ist bestens aufgelegt und feuert einen Hit nach dem anderen ab. Die perfekt durchgeplante Show setzt dem Abend die Krone auf und wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Ob es nun die Breakdancer aus dem Publikum sind, die Talib zum Tanzen auf die Bühne holt, oder die Freestyle-Einlage zur Zugabe, wo noch einmal alle Künstler des Abends zusammen auf die Bühne kommen – das sind Bilder, die man nicht mehr alle Tage sieht. Konzert des Jahres? Bestimmt!







Das Intro der Show weist mit Heavy Metal-Gitarren den Weg in die düstere, böse Welt der Underground-Helden aus Philadelphia. Mit Reibeisenstimmen und bösen Blicken läuten sie das Ende der Welt ein, so möchte man meinen, und bei Hits wie „Retaliation“ oder „Heavenly Divine“ bebt der Boden der Halle in der Tat Armageddon-verdächtig.



Doch die Stützpfeiler halten, und so kann Talib Kweli die aufgeheizte Menge endgültig in die Extase führen. Wer Angst hat, dass Talib der rohen Energie seiner Vorgänger nichts entgegenzusetzen hat, wird schnell eines besseren belehrt: gleich der Opener „Move Something“ macht die Verhältnisse klar. Talib ist bestens aufgelegt und feuert einen Hit nach dem anderen ab. Die perfekt durchgeplante Show setzt dem Abend die Krone auf und wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Ob es nun die Breakdancer aus dem Publikum sind, die Talib zum Tanzen auf die Bühne holt, oder die Freestyle-Einlage zur Zugabe, wo noch einmal alle Künstler des Abends zusammen auf die Bühne kommen – das sind Bilder, die man nicht mehr alle Tage sieht. Konzert des Jahres? Bestimmt!



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Livegeschichten
Freitag, 12. Februar 2010
Zeiten ändern dich - Bushido im Cineplex Münster
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