Samstag, 18. April 2009

Kontrabass bei Rapidshare!

So, ab jetzt werde ich dafür sorgen, dass die Mitschnitte der gelaufenen Sendungen bei Rapidshare hinterlegt sind - das heißt für den geneigten Hörer: Link verfolgen, Sendung downloaden, hören wann immer man will :-)

Die Sendung vom 15.04. gibt's hier:

Kontrabass Sendung 15. April

Donnerstag, 16. April 2009

Sendung vom 15.04.2009

Hier die Playlist zur ersten Sendung im neuen Semester!

1. Sean Price - Boom Bye Yeah
2. Samon Kawamura feat. Oh No - Right Here
3. N.A.S.A. feat. Chali 2na, Gift Of Gab, Z-Trip & David Byrne - The People Tree
4. DOOM - Rap Ambush
5. DOOM - Ballskin
6. JR&PH7 feat. SoulStice - Why We Fight
7. Brother Ali feat. Slug - The Believers
8. Brother Ali - Little Rodney
9. Cunninlynguists feat. Slug - Don't Leave (When Winter Comes)
10. Del The Funky Homosapien - Hardcore Punks Can't Take It
11. Cunninlynguists - The Park (Fresh Air)
12. People Under The Stairs - D
13. Black Spade - As We
14. Samon Kawamura feat. Kev Brown - Still Significant
15. Promoe - Positive O Negative

Dienstag, 14. April 2009

Donnerstag, 9. April 2009

Kontrabass im neuen Semester

Yeah!
Das Semester geht wieder los, Kontrabass ist wieder da!

Ab nächsten Mittwoch, also den 16. April, gibts wieder jede Woche Hip Hop bei Radio Q - geändert hat sich nicht viel, außer die Sendezeit, und zwar wurde ich eine Stunde nach vorne verlegt. Also:

Kontrabass jetzt immer Mittwochs von 21-22 Uhr, wie gehabt bei Radio Q - 90,9 mHz über Antenne, im Kabel auf der 105,3 oder im Livestream bei www.radioq.de

Einschalten, ich freu mich!

Mittwoch, 4. März 2009

Peter Fox in der Halle Münsterland

Es muss das Jahr des Affen sein. Nach dem chinesischen Kalender ist das zwar erst wieder in sieben Jahren, doch so lange wollte Pierre Bairoggy alias Peter Fox nicht warten.
Bereits im letzten Jahr erschien „Stadtaffe“, das Debütalbum des Berliners. Das Grundgerüst bilden die bewährten Reggae-Vibes, die dem geneigten Musikfreund bereits von Foxens überaus erfolgreicher Truppe „Seeed“ bekannt sein dürften.
Alles beim Alten also? Pustekuchen. „Alles neu!“, singt Peter Fox, und holt sich für sein Album kurzerhand noch das gesamte Babelsberger Filmorchester mit ins Boot. Das Resultat ist schlicht großartig: „Stadtaffe“ ist eine nie gehörte Fusion aus basslastigen Hip-Hop-Beats, nervösen Hitchcock-Streichern und schweißtreibenden Dancehallstampfern, mit der Fox gerade die gesamte Republik auf den Kopf stellt. Drei Echos, darunter der Kritikerpreis, Platz eins der Albumcharts und drei Top-Ten-Singles in Folge. Was will man mehr?

Jetzt ist der Ausnahmekünstler aus der Hauptstadt auf Tour und schaute am Montag in der restlos ausverkauften Halle Münsterland vorbei. Die Erwartungen der Fans waren nicht gerade gering, schließlich ist Fox schon seit den „Seeed“-Tagen als ausgewiesene Rampensau bekannt.

Doch soviel vorweg: Enttäuscht wurde an diesem Abend niemand. Vor einem überdimensionalen LED-Bildschirm im Hintergrund brannten Fox und seine Mannschaft ein wahres musikalisches Feuerwerk ab. Das Orchester war leider zuhause geblieben, dafür hatte er die Drumline-Combo „Cold Steel“ im Gepäck, und die waren mit ihrer genialen Choreographie scheinbar angetreten, um dem Chef die Show zu stehlen.

Doch so einfach lässt sich der Stadtaffe nicht klein kriegen. Ob bei der Gänsehaut-Ballade „Ich Steine, du Steine“ oder der Dancefloor-Hymne „Schüttel deinen Speck“, Fox ist der Frontmann und hat die ganze Halle in der Hand. Na klar – wer kann diesen Typen nicht gut finden? Jede Pore atmet Coolness, tanzen kann er auch, und er sieht „besser aus als Bono“, wie es im Smash-Hit „Alles Neu“ augenzwinkernd heißt.

Besonderes Highlight? Schwer zu sagen, denn die 90-minütige Show ist ein einziger Höhepunkt. Oder wie nennt man das, wenn 12000 Hände synchron im Takt klatschen? Peter Fox setzt Maßstäbe, und Berlin sollte sich schon mal Gedanken über ein neues Wappentier machen: Es ist das Jahr des Affen!