Dienstag, 14. April 2009

Donnerstag, 9. April 2009

Kontrabass im neuen Semester

Yeah!
Das Semester geht wieder los, Kontrabass ist wieder da!

Ab nächsten Mittwoch, also den 16. April, gibts wieder jede Woche Hip Hop bei Radio Q - geändert hat sich nicht viel, außer die Sendezeit, und zwar wurde ich eine Stunde nach vorne verlegt. Also:

Kontrabass jetzt immer Mittwochs von 21-22 Uhr, wie gehabt bei Radio Q - 90,9 mHz über Antenne, im Kabel auf der 105,3 oder im Livestream bei www.radioq.de

Einschalten, ich freu mich!

Mittwoch, 4. März 2009

Peter Fox in der Halle Münsterland

Es muss das Jahr des Affen sein. Nach dem chinesischen Kalender ist das zwar erst wieder in sieben Jahren, doch so lange wollte Pierre Bairoggy alias Peter Fox nicht warten.
Bereits im letzten Jahr erschien „Stadtaffe“, das Debütalbum des Berliners. Das Grundgerüst bilden die bewährten Reggae-Vibes, die dem geneigten Musikfreund bereits von Foxens überaus erfolgreicher Truppe „Seeed“ bekannt sein dürften.
Alles beim Alten also? Pustekuchen. „Alles neu!“, singt Peter Fox, und holt sich für sein Album kurzerhand noch das gesamte Babelsberger Filmorchester mit ins Boot. Das Resultat ist schlicht großartig: „Stadtaffe“ ist eine nie gehörte Fusion aus basslastigen Hip-Hop-Beats, nervösen Hitchcock-Streichern und schweißtreibenden Dancehallstampfern, mit der Fox gerade die gesamte Republik auf den Kopf stellt. Drei Echos, darunter der Kritikerpreis, Platz eins der Albumcharts und drei Top-Ten-Singles in Folge. Was will man mehr?

Jetzt ist der Ausnahmekünstler aus der Hauptstadt auf Tour und schaute am Montag in der restlos ausverkauften Halle Münsterland vorbei. Die Erwartungen der Fans waren nicht gerade gering, schließlich ist Fox schon seit den „Seeed“-Tagen als ausgewiesene Rampensau bekannt.

Doch soviel vorweg: Enttäuscht wurde an diesem Abend niemand. Vor einem überdimensionalen LED-Bildschirm im Hintergrund brannten Fox und seine Mannschaft ein wahres musikalisches Feuerwerk ab. Das Orchester war leider zuhause geblieben, dafür hatte er die Drumline-Combo „Cold Steel“ im Gepäck, und die waren mit ihrer genialen Choreographie scheinbar angetreten, um dem Chef die Show zu stehlen.

Doch so einfach lässt sich der Stadtaffe nicht klein kriegen. Ob bei der Gänsehaut-Ballade „Ich Steine, du Steine“ oder der Dancefloor-Hymne „Schüttel deinen Speck“, Fox ist der Frontmann und hat die ganze Halle in der Hand. Na klar – wer kann diesen Typen nicht gut finden? Jede Pore atmet Coolness, tanzen kann er auch, und er sieht „besser aus als Bono“, wie es im Smash-Hit „Alles Neu“ augenzwinkernd heißt.

Besonderes Highlight? Schwer zu sagen, denn die 90-minütige Show ist ein einziger Höhepunkt. Oder wie nennt man das, wenn 12000 Hände synchron im Takt klatschen? Peter Fox setzt Maßstäbe, und Berlin sollte sich schon mal Gedanken über ein neues Wappentier machen: Es ist das Jahr des Affen!

Donnerstag, 12. Februar 2009

Semesterabschluss-Sendung vom 11.02.2009

Die Tracks:

01 Steely Dan - Black Cow
02 Average White Band - Stop The Rain
03 Stevie Wonder - Too High
04 Bob James - Westchester Lady
05 Weldon Irvine - We Gettin' Down
06 Gil Scott-Heron & Brian Jackson - The Bottle
07 Marvin Gaye - Inner City Blues
08 Curtis Mayfield - Freddie's Dead
09 Donald Byrd - Stepping Into Tomorrow
10 Steely Dan - King Of The World
11 Nina Simone - Four Women

Hier ist der Link zum Nachhören und/oder Downloaden!

Donnerstag, 5. Februar 2009

Sendung 04. Februar 2009

Eine Stunde Sound:

01 Fat Joe feat. Nas, Big Pun, Jadakiss, Raekwon - John Blaze
02 Big L - Put It On
03 Jedi Mind Tricks - Godflesh
04 Jay-Z - D'Evils
05 Blackalicious - Deception
06 Oliver Hart aka. Eyedea - How Much Do You Pay
07 McEnroe feat. Pip Skid, John Smith - Suge Knight
08 The Mighty Underdogs - Hands In The Air
09 Camp Lo - Luchini
10 Panacea - The Scenic Route
11 Cradle Orchestra feat. OC - Food For Thoughts
12 The Mighty Underdogs feat. Mr.Lif & Akrobatik - Escape
13 The Perceptionists - Breathe In The Sun

Donnerstag, 29. Januar 2009

Sendung vom 28.01.2009

Hier die neueste Playlist:

o1 Curse feat. Samy Deluxe - Broken Language Reloaded
02 STF feat. Kool Savas - Ihr Müsst Noch Üben
03 Roey Marquis feat. DCS - Aktion Reaktion
04 Jokaz - Real Skills Are Comin Back
05 Dynamite Deluxe - Meilenstein
06 Lord Scan - Lackschnüffeln
07 AzudemSK - Eine Liebe
08 Area 51 feat. AzudemSK - Jeden Tag
09 Roey Marquis feat. Aphroe - Hingabe
10 Rheza - Nochma
11 Pahel feat. Rheza - Katzensprung
12 Reno - My Visions
13 Donato - Resumee
14 Prinz Pi - Bevor Ich Aufschlage

Und, wie immer, hier der Link zum Mitschnitt, eine Woche zum nachhören und/oder downloaden - Dank an Sno!

Donnerstag, 22. Januar 2009

Sendung 21.01.2009

Titelliste:

01. Creutzfeld & Jakob feat. Dike, Onanon - Bunkerwelt in Witten
02. Q-Tip - Gettin' Up
03. Blu & Exile - Blu Colla Worker
04. Masta Ace - Beautiful
05. Blackalicious - Make You Feel That Way
06. Pahel - P.O.S.I.T.I.V.
09. New Jack Hustle - Ronald
10. Northwest Metropolis - Self-Expression
11. Square One - From The Soul
12. Blu & Exile - So(ul) Amazing
13. Main Concept - Tricknology
14. Cool Calm Pete - Wishes And Luck
15. King Solomon - Lyrical Substance
16. Black Star feat. Common Sense - Respiration

Donnerstag, 15. Januar 2009

Sendung 14. Januar 2009

what's the time?
it's time for the playlist:

01. Pete Rock feat. Styles P & Sheek Louch - 914
02. Jean Grae & 9th Wonder - Think About It
03. Illa J feat. Guilty Simpson - R U Listening
04. Guilty Simpson - I Must Love You
05. Jean Grae & 9th Wonder - My Story
06. Atmosphere - Painting
07. John Robinson & MF Doom - Outside Perspective
08. John Robinson & MF Doom - Black Gold
09. Arts The Beatdoctor feat. Skiggy Raps & Wudstik - Be Allright
10. Nas - Untitled
11. Nas - Sly Fox
12. Pete Rock feat. Lords Of The Underground - The Best Secret
13. Atmosphere - Wild Horses
14. EMC - Winds Of Change

und hier gibt's die Sendung eine Woche lang zum Nachhören!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Sendung vom 07.01.2009

Hier die Playlist der ersten Sendung im neuen Jahr!

01. Nicolay & Kay - Grand Theft Auto
02. Pacewon & Mr. Green - She Be So Cold
03. Large Pro feat. Killah Sha & Guardian Leep - Maica Living
04. J-Live - Be No Slave
05. J-Live feat. Chali 2na - The Zone
06. Large Pro - Hardcore Hip Hop
07. Pacewon & Mr. Green - Hip Hop
08. EPMD feat. KRS One - Run It
09. EPMD feat. Redman - Yo
10. Murs - Can It Be
11. Cyne - Fuzzy Logic
12. Cyne - Never Forget Pluto
13. Nicolay & Kay - The Lights
14. Murs - Break Up
15. Cyne - Elephant Rome
16. J-Live - The Last Third

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Markus Kavka: Geplänkel eines Berusjugendlichen


Es gibt Lesungen, da wird viel geredet, aber wenig gesagt. Leider kann man sie im Voraus nicht erkennen. Skepsis ist jedoch grundsätzlich angebracht, wenn „Promis“ sich ans Bücherschreiben wagen. Denn neben ein paar Kleinoden kommt leider auch sehr viel Überflüssiges dabei heraus.
Alle haben sie es getan: Harald Schmidt, Dieter Bohlen, Charlotte Roche, Bushido – die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Grund genug für MTV-Moderator Markus Kavka, es selbst mal zu probieren.
Der Fernsehstar war am Dienstag beim „Wordclub“ in den Prinzipalsaal eingeladen, um sein neues Buch vorzustellen. Der 41-Jährige widmet sich darin unter dem euphemistischen Titel „Hamma wieder was gelernt“ dem Erwachsenwerden, schildert selbstironisch bis nachdenklich Episoden aus seinem Leben und garniert das ganze mit Allgemeinplätzen zur Jugend von heute, dem ganz normalen Wahnsinn der Festivalkultur und anderen popkulturellen Phänomenen.
So weit so gut. Nun könnte man meinen, dass der Mann viel zu erzählen hat und dem Zuhörer erkenntnisreiche, reflektierte Einblicke bietet. Aber das ist nicht der Fall. Im Gegenteil: Kavka hat erschreckend wenig zu sagen.
Irgendwie schafft er es, in zwei Stunden kein einziges Mal zu überraschen, etwas Geistreiches oder Wichtiges mitzuteilen. Gängige Klischees und Mittelmaß gibt es zuhauf, zitierfähige Sätze sucht man indes vergebens. Kavka tut eben das, was er am Besten kann: Er plaudert und kommt dabei keinen Schritt voran.
So verkommt die Lesung zu einer langweiligen, oberflächlichen Nabelschau des „Berufsjugendlichen“ mit einer absolut überflüssigen Diashow. Als „Dorian Gray 2.0“ ist er ein Paradebeispiel für den sorglosen, unreflektierten Hedonismus der „Kidults“, die das Erwachsenwerden immer weiter hinauszögern. Sein Buch taugt höchstens als „Klolektüre“ – für ihn ist das ein Kompliment, wie er gleich zu Anfang versichert. Wie passend. Kavkas Buch ist Text-gewordene Redundanz, handzahme Popliteratur, belanglos, beliebig, glatt und ohne Tiefgang. Am Ende bleibt nichts zurück außer einer großen, leeren Blase.

William Fitzsimmons im Gleis 22

William Fitzsimmons bei einem der schönsten Konzerte des Jahres

Merkwürdig sieht er aus, kauzig gar, mit seinen Jeans, den Lederboots und dem Karohemd, im Gesicht ein riesiger Vollbart unter einer groben Hornbrille. Ein Original, möchte man sagen. William Fitzsimmons ist Singer-Songwriter, Folksänger und Weirdo im positiven Sinne. Bart und Brille sind längst Markenzeichen geworden, doch mehr noch als sein verschrobenes Aussehen spricht seine Musik für ihn - geprägt durch James Taylor, Joni Mitchell und Bob Dylan, klingt er wie eine Mischung aus Damien Rice und Vollbart-Kollegen Iron & Wine. Doch Fitzsimmons hat genug Profil, um derlei Vergleichen mühelos zu entwachsen. Am Dienstag konnte man im Gleis 22 Zeuge seines musikalischen, humoristischen und entertainerischen Talents werden -- Der Mann versprüht auf der Bühne soviel Charme und Sympathie, er hätte auch mühelos Alleinunterhalter werden können. Wenn da nicht die schöne Musik wäre, und um die geht es ja eigentlich. Seine Songs sind getränkt in Melancholie, handeln von Abschiedsszenarios, Verlustängsten und der Abwesenheit von Liebe. All das wäre in dem ohnehin schon grauen Winter schwer zu ertragen, wäre da nicht das Hintertürchen zum Licht, das Quäntchen Hoffnung, das behutsam in seine Stücke eingewoben ist. Und wer Fitzsimmons live gesehen hat, der wird mit der Tristesse sowieso spielend fertig. Wie er da auf seinem Barhocker sitzt, zwischen den Songs drauflos plaudert und sich in Anekdoten verliert, das hat schon seine Klasse. Stolz präsentiert er seine paar Brocken Deutsch, macht Witze über seinen Bart und verteilt Komplimente, die ehrlicher nicht sein könnten: "You Germans do beer good, you do food good, and you do people good!" Selten wurde auf einem Konzert so viel und so herzlich gelacht. Am Ende ist die Welt ein besserer Ort, Fitzsimmons bedankt sich aufrichtig für den schönen Abend, und man möchte mit aller Kraft zurückrufen: Danke!

Sendung vom 17.12.2008

Diesmal ganz fix, die Playlist zum Murs & 9th Wonder-Special und gleichzeitig der letzten Sendung im Jahr 2008 - frohe Weihnachten, guten Rutsch und so!

1. 3:16 (Murs 3:16 - The 9th Edition)
2. Murray's Law (Murray's Revenge)
3. L.A. (Murray's Revenge)
4. Silly Girl (Murray's Revenge)
5. Freak These Tales (Murs 3:16 - The 9th Edition)
6. Nina Ross (Sweet Lord)
7. Free (Sweet Lord)
8. Dreamchasers (Murray's Revenge)
9. Walk Like A Man (Murs 3:16 - The 9th Edition)
10. Trevor An' Them (Murs 3:16 - The 9th Edition)
11. Bad Man (Murs 3:16 - The 9th Edition)
12. And I Love It (Sweet Lord)
13. The Pain (Murs 3:16 - The 9th Edition)
14. Dark Skinned White Girls (Murray's Revenge)

Hier noch der Link zu einem interessanten Interview mit Murs, und hier eines mit 9th Wonder. Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Sendung vom 10.12.2008

Piggedy-Playlist!

1. The Roots - Get Busy
2. The Perceptionists - Let's Move
3. Planet Asia - Place Of Birth
4. Artifacts feat. Lord Finesse & Lord Jamar - Collaboration Of Mics
5. Pep Love - Living Is Beautiful
6. The Solution - What I Need
7. Company Flow - 8 Steps To Perfection
8. Belief feat. Vordul Mega & C-Rayz Walz - Justice
9. Cyne - Rousseau
10. Belief feat. Murs - The Fountainhead
11. Murs - And This Is For...
12. Blumentopf - 6 Meter 90
13. Dj Muggs feat. Wyclef Jean - John 3:16
14. Pete Rock feat. Vinia Mojica - Mind Blowin'

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Sendung vom 03.12.2008

Die Playlist zur letzten Sendung:

1. Beastie Boys feat. Q-Tip - Get It Together
2. INI feat. Large Professor & Q-Tip - To Each His Own
3. Mobb Deep feat. Q-Tip - Drink Away The Pain
4. Large Professor feat. Q-Tip - In The Sun
5. Mad Skillz feat. Large Professor & Q-Tip - Extra Abstract Skillz
6. Busta Rhymes feat. Q-Tip & Chauncey Black - You Can't Hold A Torch
7. Busta Rhymes feat. Q-Tip - Ill Vibe
8. Mos Def, Tash & Q-Tip - Body Rock
9. The Roots feat. Q-Tip - Ital (The Universal Side)
10. Sérgio Mendes feat. Will I Am & Q-Tip - The Frog
11. The RH-Factor - Poetry
12. Stanley Clarke feat. Q-Tip - 1,2 To The Bass

Dienstag, 2. Dezember 2008

Sido im Skaters Palace

Im Fernsehen lässt er Popstar-Träume wie Seifenblasen zerplatzen, doch selbst ist er schon längst zum Star geworden. „Mein Block“ machte ihn einem großen Publikum bekannt, sein Album „Ich und meine Maske“ erreichte dieses Jahr Platz eins der deutschen Albumcharts.
Sido hat es geschafft – der einstige Berliner Untergrund-Rapper aus dem Märkischen Viertel ist im Mainstream angekommen und fühlt sich dort sichtlich wohl. Zwischen Auszeichnungen der Teenie-Presse, Goldenen Schallplatten und der Popstars-Jury hat er sich eingerichtet und lenkt von dort aus die Vermarktungsmaschinerie seines Labels Aggro Berlin. Dabei ist das Böser-Junge-Image längst zur Pose erstarrt, der betont anarchistische Ansatz längst zum Marketingkonzept geworden. Anstößige Texte? Obszönitäten? Was einst auf dem Index landete, sorgt mittlerweile für klingelnde Kassen, besonders beim jüngeren Publikum.
Als Sido am Samstag ein Gastspiel im Skaters Palace gab, waren weit über tausend Fans seinem Ruf gefolgt – der Altersdurchschnitt lag bei höchstens 18 Jahren. Die Teenies lieben ihn, hängen an seinen Lippen und feiern ihn wie ihren Heilsbringer. Was er erzählt, ist dabei fast egal, denn Sido beherrscht die hohe Kunst der Selbstinszenierung. Liedzeilen wie „Halt dein Maul, du kannst gar nichts“ und „Ich bin die Armee der Straße, so was wie das Vierte Reich“ werden begeistert mitgerappt.
„Du musst auf dein Herz hören“, singt er und geht auf Tuchfühlung mit den Mädchen in der ersten Reihe, verschwindet zum Kiffen hinterm DJ-Pult und trinkt kurz darauf zusammen mit seinem Rapperkollegen Harris auf der Bühne Jägermeister. Und schon hat er den ganzen Saal auf seiner Seite, die romantischen Teenie-Girls ebenso wie die harten Jungs aus den vermeintlichen Problembezirken. Sido erzählt vom Leben auf der Straße, von Drogen und Alkohol, stellt Autoritäten in Frage und trifft damit genau den Nerv der gutbürgerlichen Durchschnittsjugendlichen, die sich im wohl behüteten Umfeld nach ein bisschen Straßendreck und einer Portion Ghetto-Romantik sehnen. Sido bietet genau das, sorgfältig inszeniert und in mundgerechten Stücken serviert.
Dass seine Fans immer jünger werden und er sich mit seinem Kurs vor allem in der HipHop-Szene nicht nur Freunde macht, kann ihm dabei völlig egal sein. Denn Erfolg lässt sich am Besten in Verkaufszahlen messen – und die geben ihm schließlich Recht.



Donnerstag, 27. November 2008

Sendung vom 26.11.2008

Tadaaa, le playlist!

1. Eminem - Role Model
2. Xzibit - At The Speed Of Life
3. The Roots - Rising Down
4. Q Tip feat. Norah Jones - Life Is Better
5. Talib Kweli feat. Norah Jones - Soon The New Day
6. Janet Jackson feat. Q Tip - Got Til It's Gone
7. Moka Only - Crazy
8. Cold Cut feat. Roots Manuva - True Skool
9. Brassmunk feat. Moka Only & Chris Rouse - How Bouts
10. Diverse - Ain't Right
11. Zion I - Boom Bip
12. J. Rawls feat. J Live - Great Live Caper
13. Mr. Lif - Ol' Crew
14. J Live - The 4th 3rd

Donnerstag, 20. November 2008

Sendung vom 19.11.2008

1. Eins Zwo - Flaschenpost
2. Cora E - Schlüsselkind
3. Wu Tang Clan - C.R.E.A.M.
4. A Tribe Called Quest - Verses From The Abstract
5. De La Soul - Stakes Is High
6. Cora E & Stieber Twins - Einmal Macco Zweimal Stieber
7. The Pharcyde - Passin' Me By
8. Massive Töne - Nichtsnutz
9. MC Rene - Ein Anderer Ausflug
10. Mobb Deep - Shook Ones Pt. II
11. Bahamadia - I Confess
12. Eins Zwo - Schön Dass Es Euch Gibt

Donnerstag, 13. November 2008

Playlist Sendung 12.11.

Helau!

Hier die Playlist von gestern, Mittwoch den 12. November

1. Roots Manuva - Clockwork
2. Reflection Eternal & Bahamadia - Chaos
3. Viktor Vaughn & Apani B Fly - Let Me Watch
4. Algorithm - CPU
5. Louis Logic & Grand Agent - Service The Target
6. Jazzy Jeff & Kel Spencer - The Definition
7. Foreign Beggars - Where Did The Sun Go
8. Unspoken Heard - Soon Come
9. All Natural - Renaissance
10. Main Flow, Donte, Piakhan & Holmskill - Queen City
11. Common & Cee-Lo - A Song For Assata
12. Immortal Technique & Jean Grae - You Never Know

Donnerstag, 6. November 2008

Sendung vom 05.11.2008

Ha, endlich ist alles mal reibungslos verlaufen!
Und hier die Tracks vom "Lokalpatriotismus-Special":

1. Nas - NY State Of Mind
2. Nas - NY State Of Mind Pt. II
3. Mos Def - Brooklyn
4. Edo G. - Boston
5. Jurassic 5 - Lausd
6. Evidence - Born In LA
7. Atmosphere - Ssshhh!
8. Beginner - City Blues
9. Advanced Chemistry - Heidelberg
10. Blumentopf - Mein Block
11. Massive Töne - Mutterstadt
12. AzudemSK - Mad Flavor

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Playlist Sendung 29.10.08

Das war ja mal wieder was, erst die falsche Sendung gelaufen, dann die andere vor Ende abgewürgt...
Hier die (vollständige) Playlist, garniert mit der Hoffnung auf ein reibungsloses nächstes Mal.

1. AzudemSK feat. Skilla - Charakterzüge
2. Too Strong - Too Strong Meets Business
3. Umse - Kultur
4. Huss 'n' Hodn - Der Erste
5. Curse - Kreislauf
6. Cora E feat. Stieber Twins und Curse - Tracks Ohne Refraingesänge
7. Torch - Kapitel 1
8. Donato - Science Fiction
9. Main Concept - Zu Fünft Unterwegs
10. Clueso - Sag Mir Wo
11. Blumentopf feat. Manuva - Goldrausch
12. Total Chaos - Hauptsache

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Kontrabass - Sendung vom 22.10.2008

Hier die Playlist vom kleinen Epitaph-Special am 22.10.:

1. Atmosphere - Trying To Find A Balance
2. Atmosphere - Lifter Puller
3. Eyedea & Abilities - Paradise
4. Eyedea & Abilities - Now
5. Eyedea & Abilities - E&A Day
6. Atmosphere - Always Coming back Home To You
7. Gift Of Gab - Way Of The Light
8. Gift Of Gab - Evolution
9. Pete Philly & Perquisite - Grateful
10. Pete Philly & Perquisite feat. Talib Kweli - Hope
11. Gift Of Gab - Flashbacks
12. Pete Philly & Perquisite - Amazed

Natürlich gibt's auf dem Label noch mehr gute Sachen, auch wenn die nicht mehr den Weg in die Show geschafft haben...
Um nur die Namen zu nennen: Blackalicious, The Coup, Dangerdoom, Busdriver, Sage Francis, Lateef, Lyrics Born...

Montag, 20. Oktober 2008

Kontrabass bei Radio Q

So, ab letzte Woche gibt es die wöchentliche Sendung bei Radio Q, immer Mittwochs von 22-23 Uhr. Die Frequenz ist 90,9 mHz mit Antenne, Kabel weiß ich grad nicht, aber wegen des schlechten Empfangs ist es eh besser, das Ding zu streamen, und zwar unter www.radioq.de

Hier die Playlist der ersten Sendung vom 15.10.2008:

1. Jurassic 5 - The Influence
2. Typical Cats - Easy Cause It Is
3. Roots Manuva - Well Alright
4. Lupe Fiasco - Gold Watch
5. Common feat. Last Poets & Kanye West - The Corner
6. Pete Rock - Dont be Mad
6. Masta Ace feat. Punch & Words - Block Episode
7. Atmosphere - The Waitress
8. Eyedea & Abilities - Music
9. Outkast - ATLiens
10. Dangermouse & Jemini - Ghetto Pop Life
11. King Geedorah - Next Levels
12. RJD2 feat. Copywrite - June

Dienstag, 7. Oktober 2008

Königsklasse

Es gibt Momente im Leben, an denen Magie in der Luft liegt. Momente, an denen man weiß, Teil von etwas Großem zu sein. Wenn sich das Warten und die Vorfreude verdichten zu einem intensiven Gefühl, das Euphorie heißt. Und ein Blick in die Gesichter der Umstehenden bestätigt: den anderen geht es genauso. So oder so ähnlich mag es den rund tausend Leuten ergangen sein, die am Donnerstag in den Skaters Palace gepilgert waren, zu einem Konzert-Ereignis im wahrsten Sinne des Wortes. ‚Königsklasse’ ist dieser Abend betitelt, und tatsächlich hat sich der Hiphop-Hochadel eingefunden: Die Stieber Twins sind gekommen, jene legendären Heidelberger, die 1996 mit ihrem ersten und einzigen Album mal eben Hiphop-Geschichte geschrieben haben. Der Auftritt der Zwillinge ist aber nur ein Höhepunkt des ohnehin hochkarätig besetzten Abends - auch das Vorprogramm kann sich sehen lassen: Lokalmatador AzudemSK (Daily News) und Black Market aus Duisburg machen den Anfang und sorgen bereits für ordentlich Stimmung.

Dann folgt das Hauptprogramm: die Überflieger Huss’n’Hodn entern die Bühne und lösen Begeisterungsstürme aus. Mit ihrem Mix aus samplelastigen Boombap-Beats und den aufrichtig-unperfekten Battletexten haben sie wohl den Nerv der Zeit getroffen – die Fans feiern die überzeugende Bühnenshow der Kölner ausgiebig.

Scheißegal-Haltung, konsequente Selbstironie und Traditionsbewusstsein vereinen sich zu einem Ganzen, das sich erfrischend absetzt vom protzigen Einheitsbrei der Rapkollegen. Ausgedehnte Freestyleparts untermauern den Eindruck: Die Jungs gehören zu den Guten.

Genau wie Ruhrpott-Veteran Aphroe, der im Palace schon so etwas wie eine zweite Heimat gefunden hat und das Zepter von Huss’n’Hodn übernimmt. Probleme, die Leute mitzureißen, hatte der Bochumer noch nie - vom ersten Takt an hat er die Fans auf seiner Seite. Zusammen mit Rheza und DJ Rafik liefert der sichtlich gut aufgelegte Aphroe ein Programm ab, das keine Fragen offen lässt.

Dann wird es Zeit für den Höhepunkt des Abends: „Martin Jekyll, Christian Hyde, Stieber Twins!“ schallt es aus den Boxen, und es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Man könnte meinen, dass sie neun Jahre nach ihrer letzten Single jede Relevanz verloren hätten, doch das Publikum liefert den eindrucksvollen Gegenbeweis. Wie die verlorenen Söhne werden die Zwillinge gefeiert, Special Guest Cora E. macht das Heidelberger Triumvirat komplett.

Damals standen die drei an der Wiege des deutschen Hiphop, leisteten mit ihrer Musik Pioniersarbeit; heute Abend tragen sie die Früchte ihrer Arbeit davon. 1000 begeisterte Fans, die sich auf ihre Weise bedanken: Euphorisiert, gerührt und mit dem Bewusstsein, Zeuge eines großen Momentes zu sein. Ein einzigartiger Abend, an den man sich noch lange erinnern wird.